Aufzeichnung vom Mittwoch, 19. Juni 2024 | The smarter E Europe 2024 | Messeprogramm | Sprache: Deutsch | Länge: 55:40 .
Das Thema Ladeinfrastruktur ist derzeit besonders relevant, insbesondere die Frage nach der Art und Leistung von Ladesäulen (DC 50 kW oder 400 kW). Gregor Soller, Chefredakteur des Fachmagazins Vision Mobility, moderiert eine Diskussion mit zwei Experten: Benedikt Middendorf von Deloitte Consulting und Ramin Razizadeh von EVBox. Beide geben Einblicke in den aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur und zukünftige Entwicklungen. Middendorf betont die kritische Rolle der Infrastruktur für den Erfolg batterieelektrischer Fahrzeuge. Aktuell wächst diese langsamer als nötig, um das EU-Ziel von dreieinhalb Millionen Ladepunkten bis 2030 zu erreichen – dafür müsste sich die Installationsrate verdreifachen. Er hebt hervor, dass Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt stehen sollten: Viele möchten zuhause laden (58 %), einige öffentlich (28 %) und kaum jemand am Arbeitsplatz (12 %). Probleme wie fehlende Lademöglichkeiten zuhause und öffentliche Verfügbarkeit hindern viele an der Nutzung elektrischer Fahrzeuge. Erfolgsfaktoren für verschiedene Ladestandorte sind einfache Handhabung bei Heimladung, intuitive Bezahlmöglichkeiten am Arbeitsplatz sowie richtige Standortwahl und Geschwindigkeit beim öffentlichen Laden. Die Diskussion zielt darauf ab herauszufinden, wie die Branche auf diese Bedürfnisse reagieren kann um eine flächendeckende effiziente Ladeinfrastruktur aufzubauen.
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Aktuell scheint die Mobilitätswende etwas zu stocken und beim Ausbau der Ladeinfrastruktur stellt sich immer öfter die Frage: Schnell oder langsam laden oder irgendwas dazwischen? Im THINK TANK bringt unser Session Partner Huss Verlag Anbietende und Nutzende im Bereich der Ladeinfrastruktur zusammen und beleuchtet Hintergründe, Praxisanwendungen und Perspektiven, um der Mobilitätswende wieder Schwung zu verleihen.